Vatikan

Der Vatikan ist mit seiner Größe von nicht einmal einem Quadratkilometer der kleinste Staat der Erde. Er ist bekannt als Sitz der Papstes und durch Bauwerke wie den Petersdom, besitzt aber auch einen eigene Fernseh- und Radiostation, einen Bahnhof, einen Supermarkt und ein kleines Krankenhaus.

Geschichte des Vatikan

Auf dem vatikanischen Hügel wurde der heilige Apostel Petrus im ersten Jahrhundert begraben, nachdem er als Märtyrer gestorben war. Kaiser Konstantin lies im vierten Jahrhundert eine christliche Kirche errichten und bestimmte den Vatikan als Sitz des römischen Bischofs. Der Vatikan hat mehr als 600 Angestellte. Für Ordnung sorgt die Schweizer Garde mit ihren rund 90 Soldaten. In die Wohnquartiere des Vatikans kommt man nur mit einer entsprechenden Sondergenehmigung.

Zugang für Touristen

Touristen können lediglich den Petersplatz, den Petersdom und die vatikanischen Museen besuchen. Der Petersplatz ist ein runder Platz vor dem Petersdom mit einem Durchmesser von 240 Metern. Er steigt leicht an und bietet an seiner höchsten Stelle eine Treppe hinauf in den Petersdom. Der Innenraum dieser Kathedrale misst 211 mal 152 Meter und hat eine sehr hohe Kuppel. Aufs Dach der Kirche geht es mit einem Aufzug, von dort hat man einen herrlichen Blick über die gesamte Stadt. In die Kuppel gelangt man über eine Wendeltreppe. Die vatikanischen Museen gehören zu den bedeutendsten und wertvollsten Kunstsammlungen der Welt. Leider sind die meistens so stark überlaufen, dass man diesen Anblick nicht lange genießen kann.